Josef Rümmele aus Vorkloster

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Josef Rümmeles ehemaliges Haus im Bregenzer Vorkloster sieht zwar nicht so aus, aber hinter der Fassade aus dem Jahr 1926 verbirgt sich nun ein thermisch und bautechnisch optimiertes Gebäude mit einem Heizwärmebedarf von 55kWH/m² – einem barrierefreien EG mit 35m² Holzterrasse – einem Heizsystem mit Wand- und Bodenheizung – einer großzügigem Wohnküche mit Fischgrätparkett – Sprossenfenstern (so wie früher) – WLAN – Heimkinoanlage mit Deckenbeamer und 6.000l Regenwasserzisterne für die Gartenbewässerung… Fotos von Christian Schramm

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„Die Terrasse – war die schon immer da?“ Nein, war sie nicht. Übrigens die Geometrie des Geländers findet das aufmerksame Auge an den Balkonen benachbarter Häuser und auch an den alten Bregenzer Kanaldeckel. Weiterbauen und Respektieren historischer Bautypologien – so wie ich es verstehe – darf sich dann auch manchmal über gegenwärtige Bauvorschriften hinwegsetzen …

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Hier noch das Vorklöstner Ensemble mit Willi Brauns erster Reihenhaussiedlung in Vorarlberg und dem VELAG Turm im Hintergrund, der für die Reisenden aus dem Bregenzerwald das Ende einer knapp dreistündigen Eisenbahnfahrt und die Ankunft in der Landeshauptstadt ankündigte.

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Wohnen in alten Gebäuden fühlt sich ungefähr so an wie früher der Besuch bei Großmutter – unerlaubtes Stöbern in Kisten und Kästen auf dem Dachboden, das Surren der Fliegen an heissen Sommertagen, das Baumhaus, welches Großvater aus den Resten des übriggebliebenen Bauholzes aufgerichtet hat, der Geruch des alten Holzes im Hennahüsle und die zu verbotenen Ausflügen verleitende unbebaute Blumenwiese des Nachbarn …

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