Nachverdichtung, Ökologie und das eigene Wohnheim

Mit den richtigen Bauherren geht so manches, was vielen verwehrt bleibt: Leben in Gemeinschaft.

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Eine Harder Familie zeigt vor, wie sinnvolle Nachverdichtung in den zersiedelten Rheintalgemeinden aussehen kann: Das Einfamilienhaus der ursprünglich fünfköpfigen Familie wird bis auf das Erdgeschoß zurückgebaut und mit einer neuen Erschließung und mit drei zusätzlichen Wohneinheiten erweitert. Aus diesem massiven Kern entsteht nun eine kompakte innerfamiliäre Wohnanlage mit zahlreichen Gemeinschaftsräumen und einer Dachterrasse mit Nutzgarten. Sollte eine Erweiterung des Baukörpers erforderlich werden – das benachbarte Grundstück befindet sich ebenfalls in Familienbesitz – können die L-förmigen Baukörper modular verlängert werden.

Um eine weitgehende Flexibilität in der Nutzung zu gewährleisten werden die Einheiten stützenfrei und mit großen Raumhöhen ausgeführt,  alle Einheiten können vertikal und horizontal abgetrennt bzw kombiniert werden.

In der Planung werden derzeit sämtliche Bauteilaufbauten hinsichtlich Einsparungspotentiale durchleuchtet und ein hoher Eigenleistungsanteil berücksichtigt. Dies bedeutet maximale Einfachheit und größtmögliche Reduktion von Baustoffen. Heizkörper anstatt Flächenheizsysteme, Aufputz- anstatt Hohlrauminstallationen. Diese Einsparungen werden auf direktem Wege in hochwertige ökologische Baustoffe investiert.

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