Replik auf einen Kommentar in den SN

Donnerstag, den 3. Januar 2008

Zugegeben: Es ist verständlich, den Eindrücken dieser Welt mit unhinterfragten Erklärungsreflexen zu begegnen ohne sich wirklich mit Hintergründen auseinandersetzen zu wollen. So zum Beispiel Ihre Kolumne in den SN vom 25.10.06 zum Thema Architektur für Architekten. Daher erlauben Sie mir höflich sich diesen kleinen Einführungskurs in Sachen Architektur und deren Benützung zu Gemüte zu führen:

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Die Rolle von Kunst und Architektur inmitten urbaner Transformationsprozesse

Donnerstag, den 3. Januar 2008

Betrachtungen entlang den jüngsten Kunst- und Kulturinitiativen Wiens

SOHO in Ottakring, making it, Unternehmen Capricorn

Die Stadt reagiert wie ein Organismus: Analog dem Gesetz des Ausgleichs verschiedener Energiezustände in der Physik kann man die Umstrukturierungsprozesse der Städte beobachten. Das Energiegefälle in der Physik entspricht im urbanen Kontext den wirtschaftlichen und soziologischen Unterschieden einzelner Quartiere.

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Stadtperspektiven

Sonntag, den 30. Dezember 2007

Workshop am Wiener internationalen Forschungszentrum für Kulturwissenschaften

Über den Begriffskomplex Öffentlichkeit, urbaner Raum, Stadt und Städtebau.

Die Themen des Workshops handelten von den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen der Stadt als „prekäre Zumutung und Errungenschaft“ und den Städtebau als baulich-materieller Intervention im Gefüge der heutigen ökonomischen Gesetzmässigkeiten. Neue Wege einer umfassenden Gestaltung urbaner Welten wurden ebenso erörtert wie zeitgemässe Definitionen des Begriffs „Öffentlichkeit“.

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Die Tragik der Landschaft

Sonntag, den 30. Dezember 2007

Im Biedermeier des vergangenen Jahrhundert entdeckte Adalbert Stifter den Reichtum der oberösterreichischen Landschaft für die deutschsprachige Literatur. Hundertfünfzig Jahre danach wird sie zergliedert, erschlossen, umgewidmet und bedenklich zersiedelt.
Ein Lokalaugenschein rund um eine Bezirkshauptstadt im oberösterreichischen Mühlviertel.

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Sturm der Ruhe. What is Architecture?

Freitag, den 28. Dezember 2007

Reflexionen über Architekturvermittlung und ihrer Präsentation im neuen Wiener Architekturzentrum

Mit der Erweiterung des AzW und der Ausstellung in den neuen Räumen des Museumsquartiers erlaubt sich die Mannschaft rund um Dietmar Steiner einen kritischen Blick zurück und stellt sich selbst die Frage nach der Aufgabe eines Zentrums für Architektur – dem Sinn als architekturvermittelnde Organisation genauso wie nach dem Sinn von Architektur und ihrer Repräsentation in unserem Alltag.
Zur Arbeit des AzW zählt schon längst nicht mehr die ausschliessliche Präsentation zeitgenössischer Baukultur. In den vergangenen Jahren wurde das Netz der Aktivitäten rund um den Begriff „Architektur“ immer dichter geknüpft und führte zu einer Vielzahl von Berührungspunkten für Interessierte aus allen Richtungen.

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