Gedenkraum Bodensee

Dienstag, den 27. Juni 2017

Alljährlich verunglücken und ertrinken zahlreiche Österreicher, Schweizer und Deutsche im Bodensee. Diesen Menschen einen Ort der Erinnerung zu geben ist Zweck dieses Gedenkraums. Dieser Andachtsraum steht für sich allein, nahe dem Uferbereich, nur über den Wasserweg erreichbar. Den Boden des Gedenkraums bilden die Wellen des Bodensees, der Himmel sein Dach.

 

Der Gedenkraum wird aus konventionellen Stahlspundwänden in den Grund des Bodensees gerammt und unterhalb des Wasserspiegels konstruktiv verbunden. Die Gesamthöhe über Wasser beträgt ca 3,5m – die Entfernung zum Uferbereich je nach Untergrund ca 150m. Die Erreichbarkeit erfolgt ausschließlich über den Wasserweg! Durch diese Einschränkung bezieht der Ort seine Einzigartigkeit, seine Würde.

Anerkennungspreis WB S1 – Spange Flugfeld Aspern

Sonntag, den 2. Dezember 2012

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Das gemeinsam mit Valerie Keiper-Knorr und dem ZT-Büro Lindlbauer (Wien) entwickelte Wettbewerbsprojekt wurde mit einem Anerkennungspreis gewürdigt. Die Reduktion der neuen Erschließungsachse auf drei gegensätzliche räumliche Konstruktionen setzt ein mutiges Zeichen in der flachen Topografie zwischen dem Marchfeld und der östlichen Wiener Siedlungsgrenze. Hochstämmige Wald-Kiefern entlang der Mittelachse der Trasse bilden dabei das Leitelement des Fahrbahnraums welche auch bei den Anschlußstellen den Marchfelder Landschaftstypus der verholzten Sandinsel darstellen.

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Die prägnanten Lärmschutzeinrichtungen auf beiden Seiten der Trasse werden nordeitig mit Lärmschutzwällen und Erdböschungen errichtet, südseitig entlang der begleitenden ÖBB Trasse mit geneigten Lärmschutzwänden und eingefärbten Schaumabsorbern.

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Auszeichnung vom BMVIT

Montag, den 22. September 2008

CREATECH

Im Rahmen des Projektcalls CREATECH – Kreativität und Verkehrstechnologie des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie wurde das Gestaltungsprojekt der S7 für die Lärmschutzmaßnahmen, den Kunstbauten und der Landschaftsarchitektur in der Kategorie „Straight Forward“ ausgezeichnet. Weiterführende Informationen unter CREATECH WETTBEWERB

Von der Jury besonders hervorgehoben wurde die kinematografische Abbildung von Geschwindigkeit durch gekippte Baumpflanzungen sowie die Einheitlichkeit aller Einrichtungen entlang des Fahrbahnraums. Großen Bedarf von gestalteten Verkehrsräumen erkennt auch der schwedische Injdustridesigner Dag Holmgreen, vergleicht man die Frequenz und Verweildauer von motorisierten Verkehrsteilnehmern mit der Anzahl von Fussgängern in bereits vielfältig gestalteten Stadträumen.

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S7 Lärmschutz

Dienstag, den 5. August 2008

Mit der Landschaft arbeiten oder gegen die Landschaft arbeiten. Die derzeitige Planungskultur bei der Errichtung von Lärmschutzwänden favorisiert eher zweiteres. Anstatt mit der Landschaft Beziehungen herzustellen wird in gegenwärtigen Planungs- und Bauprozessen die Landschaft ausgeblendet und dadurch die Orientierung für den Verkehrsteilnehmer unterbunden. In weiterer Konsequenz leidet die Verkehrssicherheit aufgrund des Tunneleffekts weil Orientierungspunkte neben dem unmitelbaren Fahrbahnrand fehlen.

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Außenansicht der transparenten Lärmschutzwand (Ausschnitt) im Bereich des Kreisverkehrs – Anschlußstelle Speltenbach

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S7 Materialkatalog

Freitag, den 1. August 2008

Zum Zwecke einer corporate Identity wurde entlang des gesamten S7 Abschnitts ein spezifischer Materialkatalog entwickelt, der sämtliche Oberflächen und Bauteile in einer übergeordneten Gestaltung erfasst.08_s7_tunnelportal.jpg

Ausgehend von den mit Basaltbruch verfüllten Tunnelportalen kommen für Lärmschutzwände, Brückengeländer, Signalanlagen und Bauteilverblendungen durchgehend Materialien mit dunklen, lichtabsorbierenden Oberflächen zum Einsatz.

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S7

Freitag, den 4. Januar 2008

Vorprojekt S7 Fürstenfelder Schnellstrasse
07_s7_ast-riegersdorf.jpgAnschlussstelle Riegersdorf

Im Zuge der Beauftragung wurden von seiten der Asfinag zu den einzelnen bereits erarbeiteten Abschnitten des europaweit ausgelobten Wettbewerbs noch zusätzlich die Anschlußstellen, die Betriebsobjekte sowie ein übergeordnetes Leitkonzept für die Lärmschutzwände in Auftrag gegeben. Dieses Gesamtpaket erlaubt der ARGE Bauchplan/Strehle eine adäquate gestalterische Lösung zu erarbeiten, die zum einen die übergeordneten Gestaltungsgrundsätze der Asfinag implementiert, zum anderen ein überregionales Statement zum gegenwärtigen Verkehrswegebau ermöglicht.

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S7 Fürstenfelder Schnellstrasse

Freitag, den 4. Januar 2008

geladener Wettbewerb zur Landschaftsarchitektur und Objektgestaltung der Fürstenfelder Schnellstrasse
in Zusammenarbeit mit Bauchplan ).( Landschaftsarchitektur und urbanistik

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Der Eingriff durch die Errichtung eines Schnellstrassenkorridors zwischen Riegersdorf (Steiermark) und Heiligenkreuz (Burgenland) durchschneidet auf der einen Seite unerschlossene und ökologisch intakte Systeme, bietet auf der anderen Seite die Möglichkeit, die Eigenschaften und das Image einer Region zu untersuchen, freizulegen und zu einer neuen Identität zusammenzuführen. Dabei wird im gegenständlichen Projekt die Schnellstrasse neben ihrer wichtigen infrastrukturellen Funktion auch als ästhetische Chance erkannt.

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A10 Tauernmemory

Donnerstag, den 3. Januar 2008

Regionalspezifisches Lärmschutzkonzept für den Vollausbau der Tauernautobahn (120km)
Wettbewerb mit Katharina Koschitz, Markus Zilker (Atelier eisvogel) und
Bauchplan ).( Landschaftsarchitektur und -urbanismus

Die Tauernautobahn besitzt als überregionale Verkehrsader und wichtige Alpentransitroute das landschaftliche Potential, für die Reisenden die naturräumliche und kulturelle Geschichte erfahrbar zu machen. Zugleich ist durch eine Vermenschlichung des technischen Systems eine Akzeptanz in der anwohnenden Bevölkerung zu schaffen. Das dynamische System der Innenseite kann dabei den Mehrwert für das statisch wirkende Außensystem liefern und umgekehrt.

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DONAU RAUM ÜBERQUERUNG

Mittwoch, den 2. Januar 2008

Realisierungswettbewerb Fußgänger und Radfahrerbrücke Linz
in Zusammenarbeit mit Hannes Nowotny (Statik)

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Ein großmaßstäblicher Eingriff am Herzen von Linz. Der Donaupark bildet in seinem Gesamtkonzept als Landschaftsraum mit zahlreichen open-air Veranstaltungen und kulturellen Einrichtungen das Filetstück im Linzer Stadtraum. Als Element der Verstärkung und Ausweitung dieses Stadtraums wird mit der DONAU RAUM ÜBERQUERUNG ein Projekt entwickelt, das nicht nur die gegenwärtigen Nutzungen des Donaupark widerspiegelt sondern auch einen Beitrag zur städtischen Identität – Stichwort Stahlindustrie – beiträgt.

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A22 Neue Donaulandschaften

Mittwoch, den 2. Januar 2008

Wettbewerb zur Einhausung der Donauuferautobahn als Chance zur Grünraumvernetzung
in Zusammenarbeit mit Katharina Koschitz und Markus Zilker (Atelier Eisvogel)
und Bauchplan ).( Landschaftsarchitektur und -urbanismus

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