Auszeichnung vom BMVIT

Montag, den 22. September 2008

CREATECH

Im Rahmen des Projektcalls CREATECH – Kreativität und Verkehrstechnologie des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie wurde das Gestaltungsprojekt der S7 für die Lärmschutzmaßnahmen, den Kunstbauten und der Landschaftsarchitektur in der Kategorie „Straight Forward“ ausgezeichnet. Weiterführende Informationen unter CREATECH WETTBEWERB

Von der Jury besonders hervorgehoben wurde die kinematografische Abbildung von Geschwindigkeit durch gekippte Baumpflanzungen sowie die Einheitlichkeit aller Einrichtungen entlang des Fahrbahnraums. Großen Bedarf von gestalteten Verkehrsräumen erkennt auch der schwedische Injdustridesigner Dag Holmgreen, vergleicht man die Frequenz und Verweildauer von motorisierten Verkehrsteilnehmern mit der Anzahl von Fussgängern in bereits vielfältig gestalteten Stadträumen.

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S7 Lärmschutz

Dienstag, den 5. August 2008

Mit der Landschaft arbeiten oder gegen die Landschaft arbeiten. Die derzeitige Planungskultur bei der Errichtung von Lärmschutzwänden favorisiert eher zweiteres. Anstatt mit der Landschaft Beziehungen herzustellen wird in gegenwärtigen Planungs- und Bauprozessen die Landschaft ausgeblendet und dadurch die Orientierung für den Verkehrsteilnehmer unterbunden. In weiterer Konsequenz leidet die Verkehrssicherheit aufgrund des Tunneleffekts weil Orientierungspunkte neben dem unmitelbaren Fahrbahnrand fehlen.

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Außenansicht der transparenten Lärmschutzwand (Ausschnitt) im Bereich des Kreisverkehrs – Anschlußstelle Speltenbach

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S7 Materialkatalog

Freitag, den 1. August 2008

Zum Zwecke einer corporate Identity wurde entlang des gesamten S7 Abschnitts ein spezifischer Materialkatalog entwickelt, der sämtliche Oberflächen und Bauteile in einer übergeordneten Gestaltung erfasst.08_s7_tunnelportal.jpg

Ausgehend von den mit Basaltbruch verfüllten Tunnelportalen kommen für Lärmschutzwände, Brückengeländer, Signalanlagen und Bauteilverblendungen durchgehend Materialien mit dunklen, lichtabsorbierenden Oberflächen zum Einsatz.

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S7

Freitag, den 4. Januar 2008

Vorprojekt S7 Fürstenfelder Schnellstrasse
07_s7_ast-riegersdorf.jpgAnschlussstelle Riegersdorf

Im Zuge der Beauftragung wurden von seiten der Asfinag zu den einzelnen bereits erarbeiteten Abschnitten des europaweit ausgelobten Wettbewerbs noch zusätzlich die Anschlußstellen, die Betriebsobjekte sowie ein übergeordnetes Leitkonzept für die Lärmschutzwände in Auftrag gegeben. Dieses Gesamtpaket erlaubt der ARGE Bauchplan/Strehle eine adäquate gestalterische Lösung zu erarbeiten, die zum einen die übergeordneten Gestaltungsgrundsätze der Asfinag implementiert, zum anderen ein überregionales Statement zum gegenwärtigen Verkehrswegebau ermöglicht.

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S7 Fürstenfelder Schnellstrasse

Freitag, den 4. Januar 2008

geladener Wettbewerb zur Landschaftsarchitektur und Objektgestaltung der Fürstenfelder Schnellstrasse
in Zusammenarbeit mit Bauchplan ).( Landschaftsarchitektur und urbanistik

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Der Eingriff durch die Errichtung eines Schnellstrassenkorridors zwischen Riegersdorf (Steiermark) und Heiligenkreuz (Burgenland) durchschneidet auf der einen Seite unerschlossene und ökologisch intakte Systeme, bietet auf der anderen Seite die Möglichkeit, die Eigenschaften und das Image einer Region zu untersuchen, freizulegen und zu einer neuen Identität zusammenzuführen. Dabei wird im gegenständlichen Projekt die Schnellstrasse neben ihrer wichtigen infrastrukturellen Funktion auch als ästhetische Chance erkannt.

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