Am Fuße der Vorarlberger Landesbibliothek …

26. Januar 2018

… liegt das Bregenzer Dorf mit seinen beschaulichen Gassen und Plätzen und seiner Villenbebauung aus den 1920er Jahren. Der Babenwohlweg erhielt seinen Namen im Gedenken an die ehemaligen Grafen von Bregenz, welche Mitte des 14. Jahrhunderts das Schloss Babenwohl errichten ließen –  heute der Sitz der Vorarlberger Landesbibliothek. Nur noch sehr wenige Gassen hier sind in ihrer ursprünglichen Erscheinung erhalten geblieben – verschiedenste Bauepochen hinterließen unpassende und unsachgemäße Spuren im Weichbild der Stadt…

… die Spuren, die wir als Architekten im Haus Nummer 20 derzeit zu verantworten haben sind nur von kurzer Dauer … Wenn die Fassade wieder geschlossen wurde, wird das instandgesetzte Gebäude wieder seinen althergebrachten Platz einnehmen.

Was unterscheidet das untere Rheintal in Vorarlberg von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz?

3. Juli 2017

Nicht wirklich viel! Lesen Sie mehr unter …

Gedenkraum Bodensee

27. Juni 2017

Alljährlich verunglücken und ertrinken zahlreiche Österreicher, Schweizer und Deutsche im Bodensee. Diesen Menschen einen Ort der Erinnerung zu geben ist Zweck dieses Gedenkraums. Dieser Andachtsraum steht für sich allein, nahe dem Uferbereich, nur über den Wasserweg erreichbar. Den Boden des Gedenkraums bilden die Wellen des Bodensees, der Himmel sein Dach.

 

Der Gedenkraum wird aus konventionellen Stahlspundwänden in den Grund des Bodensees gerammt und unterhalb des Wasserspiegels konstruktiv verbunden. Die Gesamthöhe über Wasser beträgt ca 3,5m – die Entfernung zum Uferbereich je nach Untergrund ca 150m. Die Erreichbarkeit erfolgt ausschließlich über den Wasserweg! Durch diese Einschränkung bezieht der Ort seine Einzigartigkeit, seine Würde.

Verstärkung gesucht

10. Oktober 2016

Das Büro für Architektur und Umweltgestaltung sucht MitarbeiterInnen für Projekte vom Maßstab 1:1 bis 1:100000.

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Sie verfügen über angemessene und zeitgemäße Kommunikationsformen an den Schnittstellen zwischen Ausführenden, Konsulenten und Auftraggebern?

Sie wechseln zwischen klein- und großmaßstäblichen Projekten und haben Landschaftsarchitektur oder Architektur studiert?

Sie bearbeiten leidenschaftlich gerne Bestandsgebäude und historische Baukonstruktionen und möchten sich in diesem Bereich weiterbilden?

Sie bearbeiten Ihre Projekte mit AutoCad und MS-Project und verlassen sich auf Ihre strukturierte Arbeitsweise?

Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungen an post@geroldstrehle.at

 

Presseschau

23. August 2016

Das Caritasprojekt „Dach über den Kopf“ erfreut sich derzeit großer Beliebtheit im deutschsprachigen Raum …

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Mittlerweile berichteten nicht nur die Vorarlberger Nachrichten über unser gemeinsames Projekt mit der Caritas Vorarlberg sondern auch der Bund deutscher Architekten im Rahmen der Aktion „Wohnraum für Alle!“ – Das deutsche Fachmagazin Bauwelt widmet sich in seiner Ausgabe 14.2016 dem Thema Wohnen am Existenzminimum und beim Wiener Journal Architektur Wettbewerbe schaffen wir es sogar auf das Titelblatt!

Die kommende Ausgabe des BWV-Journals mit dem Themenschwerpunkt Bodensee/Rheintal/Allgäu wird über unser saniertes Siedlerhaus auf der Bregenzer Matte berichten …

Neu und Alt ? Neu oder Alt ? Neu mit Alt !

22. April 2016

historische Aufnahme Gegenüberstellung

Letztendlich führt das Bewahren und Ergänzen alter Bausubstanz zwangsweise zur Auseinandersetzung mit dem Begriff der Authentizität. In diesem Sinne wurde nun der Innenausbau des Siedlerhaus auf der Bregenzer Matte vis-á-vis der ersten vorarlberger Reihenhausanlage von Willibald Braun fertiggestellt. Alle Bilder – sowohl die historischen als auch alle zeitgenössichen Bilder stammen von der alteingesessenen Bregenzerwälder Fotografendynastie – Christian Schramm senior und Christian Schramm junior –

Auf der Matte Eingangsbereich

Die verwendeteten Materialien beim Innenausbau orientieren sich an den bereits vorhandenen Oberflächen: Eichenparkett und Linoleum bzw. durchgefärbte Faserbetonplatten im Bereich der Sanitärräume und der Küche. Auch farbige Akzente kehren wieder in die Innenräume zurück …

Auf der Matte Zimmer 2Auf der Matte Esszimmer

 

 

 

 

 

Fürstenfelder Schnellstrasse – Start Bauprojekt

16. April 2016

Was lange währt … wird endlich gut!

Der voraussichtliche Baubeginn der ersten Baulose erfolgt nun mit Mitte 2018. Bis Sie also durch das von den Büros Bauchplan und Strehle gestaltete Lafnitztal durchqueren dürfen dürfen ersuchen wir noch um ein wenig Geduld …

Münchner Auszeichnung bei „Wohnraum für Alle“

16. März 2016

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Die Initiative “Wohnraum für Alle” wurde angesichts der wachsenden Herausforderung im Spätherbst 2015 Quartiere für Flüchtlinge bereitzustellen in München ins Leben gerufen. Dem Aufruf der Experten aus Planungsberufen und der Immobilienbranche für gute und bezahlbare Wohnungen – nicht nur für Flüchtlinge – folgten rasch die unmittelbar beteiligten Referate der Landeshauptstadt München, der Metropolenregion München, die Hans Sauer Stiftung, der deutsche Werkbund, der Bund deutscher Landschaftsarchitekten, Bauträger, Genossenschaften und viele mehr.

Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt kostengünstigen und qualitätsvollen Wohnraum zu entwickeln. Mehr als 70 Konzepte dafür wurden bis Feber 2016 eingereicht und von einem Fachgremium ausgewertet und beurteilt. Die eingereichten Konzepte thematisieren Finanzierungs- und Fördermodelle, soziale Betreuungsprojekte oder konkrete Planungsvorschläge. Unter diesen 70 Beiträgen wurde nun unser Wohn- und Betreuungsprojekt welches gemeinsam mit der Vorarlberger Caritas entwickelt wurde ausgezeichnet. Mehr dazu gibts auf „Wohnraum für Alle!

Smart & Smooth – Neue Schlingen für Linzer Autobahnen

18. Januar 2016

Ein Wettbewerb zur Sanierung der Freilandabschnitte, Brückenobjekte und Beleuchtung der A1 – A7 – A26 im Großraum Linz

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Aspekte der Ökologie und des Fahrkomforts sind ausschlaggebend für unsere Gestaltungsvorschläge zur Sanierung der Autobahnabschnitte im Großraum Linz. Analog zum Nachhaltigkeitsdenken beim Rückbau der Wildbach- und Gewässerverbauung in unserer Kulturlandschaft plädieren wir für eine Renaturierung von Verkehrsräumen. Lärmschutzwälle mit bewehrter Erde und standortspezifischer Anspritzbegrünung werden als landschaftprägendes technisches Bauwerk etabliert. Verlaufende und fließende Übergänge zu anderen trassenbegleitenden funktionalen und technischen Einrichtungen können in Kombination mit einem Lärmschutzkörper aus eingefärbtem Recycling-Monobeton bewerkstelligt werden.

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An landschaftlich exponierten Stellen (Hoch- und Orientierungspunkteunkte) sowie auf Durchlässen und Brücken werden transparente Lärmschutzelemente eingesetzt. Diese sind ebenfalls 4:1 geneigt und folgen der Geometrie des Lärmschutzkörpers bzw des Lärmschutzdammes. Die Unterkonstruktion gründet auf dem bewährten System aus verzinkten HE-A 160 Stehern – diese werden als Pfosten/Riegelkonstruktion konventionell auf die Durchlässe bzw Brückenrandbalken verbaut, Acrylglas mit Vogelschutzstreifen werden dreiseitig in die Unterkonstruktion eingespannt.

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Opake Lärmschutzwände mit sandfarbenen Schaumabsorbern bilden die optische Verlängerung der Monokorn-Betonwälle. Die Rückseite der Alukassetten sind mit einer spektralbeschichteten Verblechung versehen. Diese Beschichtung reflektiert das Sonnenlicht je nach Einfallswinkel in unterschiedlichen Wellenlängen und bewirkt Farbverläufe über das gesamte Farbspektrum. Die Wahrnehmung von Landschaftselementen pendelt zwischen Nah- und Fernwirkung – mit dieser Maßnahme wird die Fernwirkung der zahlreichen Lärmschutzwände als zusammenhängende bauliche Struktur im städtischen und landschaftlichen Gefüge definiert.

C -Users-verwalter-Desktop-WB Linz Rohzeichnungen Plan 1

Keine Bäume sondern Wiesen prägen die Inselflächen zwischen den einzelnen Richtungsfahrbahnen, die in einer noch festzulegenden Fruchtfolge je nach Bodenbeschaffenheit als Blattfruchtwiesen (Raps) bzw Halmfruchtwiesen (Weisser & brauner Senf, Sonnenblumen) etabliert werden und den heimischen Insekten als Nahrungsgrundlage dienen.

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Entsprechend der verlaufenden und geschwungenen Formgebung im gesamten Gestaltungskonzept wurde eine skalierbare Mastleuchte entwickelt, deren Geometrie und Lichttechnik den verschiedenen Fahrbahnverhältnissen angepasst werden kann. Je nach Erfordernis kann die Masthöhe und die Anzahl der LED-Module an die gewünschten Rahmenbedingungen angepasst werden. Dieses Beleuchtungssystem garantiert somit verlaufende Belichtungsübergänge von 2- auf 3-streifige Fahrbahnen, Fahrbahnverengungen, Brücken oder die Anfahrt auf Tunnelportale.

Flüchtlingsquartiere fürs vorarlberger Rheintal

24. September 2015

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Ein Baukörper, der in unterschiedliche städtebauliche Kontexte passen muss, erfordert sorgfältige Überlegungen hinsichtlich räumlicher Organisation, Proportionen und Materialität. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen wurde ein zweigeschoßiger gegliederter Pavillon mit einem auskragenden Vordach entwickelt, der mit seiner Holzfassade einer kleinteiligen Siedlungsstruktur entspricht. Das umlaufende Vordach erweitert und umschließt den Baukörper und definiert eine Kubatur ähnlich eines mehrgeschoßigen Wohnbaus. Die gesamte Anlage ist räumlich zwei-achsig symmetrisch organisiert und ermöglicht dadurch unterschiedliche Erschließungen auf die der Regeltypus standortspezifisch reagieren können muß. Die Grundrißorganisation und die Aufenthaltsräume sind grundsätzlich in alle vier Himmelsrichtungen orientiert.

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Eine Holzbauweise hat sich im Kostenvergleich mit einer Stahlcontainerbauweise als nur geringfügig teurer erwiesen, die Mehrkosten können in der Betriebsphase wieder kompensiert werden. Der Innenbereich wird als Rohbau errichtet, vergütete Oberflächen werden lediglich aus Brandschutz- oder Hygieneanforderungen ausgeführt. Kompakte Wohneinheiten, die sowohl als Einzelzimmer als auch als Paarwohnungen genutzt werden können bilden den Großteil der Wohnräume, ergänzt werden diese durch Familieneinheiten, in denen bis zu 5 Personen Platz finden. Die Küchen werden jeweils zu 9 Personen gemeinsam genutzt. Die persönlichen Schlaf-und Rückzugsräume gruppieren sich um eine großzügige und natürlich belichtete Erschließungszone, in der auch das Essen stattfindet. Die Gemeinschaftszone erweitert sich über Terrassen im OG hinaus in den Vordachbereich, wo nach Bedarf diverse Spieleinrichtungen platziert werden können.

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Um eine größtmögliche Nutzungsflexibilität zu gewährleisten wird das EG stützenfrei errichtet. Diese konstruktive Maßnahme ermöglicht ebenerdige Gruppenräume bis zu 43m². Somit können nach Verwendung des Gebäudes als Wohnheim auch diverse öffentliche Einrichtungen das Gebäude als Kindergarten, Vereinslokale oder als Ämter der lokalen Behörden genutzt werden.

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… und hier sehen sie den Regenbogen auf dem Gemeinschaftsbalkon und den Essbereichen!